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Kadereinstufung Schweizer Schiesssportverband für die Saison 2018/2019

28 Athletinnen und Athleten bilden das Nationalteam

24.10.2018 - Der Trainerstab des Schweizer Schiesssportverbands (SSV) unter der Leitung von Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport, hat für die Schiesssportsaison 2018/2019 die Kadereinstufungen vorgenommen. Zum Nationalteam (Elite und Junioren) gehören 20 Gewehr- und acht Pistolenschützen. Es gibt diverse Rücktritte zu verzeichnen, zu-dem pausieren drei Athletinnen und Athleten.

 

Medienmitteilung (inkl. Steckbriefe/Bilder der Athletinnen und Athleten)

 

Das Schweizer Schiesssport-Nationalteam besteht damit ab dem neuen Schiesssportjahr aus 28 Athletinnen und Athleten. Das sind vier weniger als in der vergangenen Saison. Beim Pistolenteam wird Kontinuität gewahrt: Weder bei den Frauen noch Männern gibt es personelle Änderungen. Olympiamedaillengewinnerin Heidi Diethelm Gerber, Sandra Stark und Rebecca Villiger werden für die Schweiz international im Einsatz stehen. Bei den Männern tragen nach wie vor Sandro Loetscher, Steve Demierre und Dylan Diethelm die Schweizer Farben auf internationalem Parkett. Das nicht-olympische Pistolenteam setzt sich wie in der vergangenen Saison aus den beiden Routiniers Stefan Fuchs und Guido Muff zusammen. Neu erfolgte eine Einteilung in spezifische Trainings- und Wettkampf-Bereiche: Zum Team «NLZ-Athleten und Weltcup» gehören Heidi Diethelm Gerber und Sandro Loetscher. Das neu gebildete «IWK-Team» bilden im Pistolenbereich Sandra Stark, Rebecca Villiger, Steve Demierre und Dylan Diethelm. «Jeder Athlet hat jedoch während der Saison die Möglichkeit, sich für das Weltcup-Team zu qualifizieren», sagt Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport beim SSV. Entscheidend hierfür sei das Potential, an einem Weltcup eine Final-Rangierung zu erreichen.
Nicht mehr im Nationalkader ist Pistolenschütze Marvin Flückiger, der unter anderem an der Luftdruck-EM in Györ (HUN) im Februar 2018 sehr gute Resultate erzielte. Für Flückiger hat momentan seine Ausbildung Priorität. «Die Rückkehr ins Nationalkader steht ihm grundsätzlich offen», betont Burger.


Drei Schützinnen verstärken das Olympische Gewehrteam der Frauen

Drei Athletinnen verstärken das Olympische Gewehrteam der Frauen. Muriel Züger, die als einzige Juniorin bereits in der vergangenen Saison dem Nationalkader angehört hat, ist nun neu in der Elite mit dabei. Nadja Kübler vollzieht den Wechsel von der Übergangs- in die Elitekategorie. Barbara Schläpfer, die in den USA studiert und bisher ausser Konkurrenz startete, gehört nun auch offiziell zum Nationalteam. Als einzige Juniorin ist neu Franziska Stark ins Nationalkader integriert worden. Nach wie vor bilden folgende Athletinnen das Rückgrat des Olympischen Gewehrteams der Frauen: Nina Christen, Petra Lustenberger, Vanessa Hofstetter, Andrea Brühlmann und Fabienne Füglister. Irene Beyeler hat just ihren Rücktritt vom Spitzensport erklärt (siehe unten). Marina Bösiger wird ein Pausenjahr einlegen. Das olympische Gewehrteam der Männer besteht aus Jan Lochbihler, Christoph Dürr, Christian Alther, Pascal Bachmann und Sandro Greuter. Verstärkt wird das Team durch Lars Färber, der nach längerem Unterbruch erneut Mitglied des Nationalkaders ist. Pascal Loretan wird für die neue Saison eine Auszeit im Spitzensport einlegen – dasselbe gilt, aus familiären Gründen, für Simon Beyeler.

Wie bei den Pistolenschützen erfahren auch die Gewehrschützinnen und -schützen der olympischen Disziplinen eine Neueinteilung in verschiedene Trainings- und Wettkampfbereiche: Nina Christen, Petra Lustenberger, Jan Lochbihler, Christoph Dürr und Vanessa Hofstetter bilden das Team «NLZ-Athleten und Weltcup». Zu den neu gebildeten «IWK-Teams» gehören Andrea Brühlmann, Nadja Kübler, Muriel Züger, Christian Alther, Pascal Bachmann und Lars Färber (Team 1) sowie Sandro Greuter, Fabienne Füglister und Barbara Schläpfer (Team 2). Wie bei den Pistolenschützinnen und -schützen hat jeder Athlet die Möglichkeit, während der Saison durch entsprechende Leistungen den Wechsel in das Weltcup-Team zu vollziehen.

Veränderungen gibt es auch im nicht-olympischen Team der Frauen Gewehr: Zum Nationalkader zählen nach wie vor die an der WM in Changwon (KOR) sehr erfolgreiche Silvia Guignard sowie Myriam Brühwiler. Bettina Bereuter hatte bereits im März 2018 aus familiären Gründen ihren Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Verstärkt wird das Team durch die erfahrene Gewehrschützin Marina Schnider, welche sich zukünftig voll auf die nicht-olympischen Disziplinen konzentrieren möchte. Änderungen gibt es bei den Männern: Nach wie vor halten der amtierende Schweizermeister Gewehr 300m liegend Gilles Dufaux und Rafael Bereuter die Fahne hoch. René Homberger jedoch konnte laut Daniel Burger auf Grund des «fehlenden Commitments», sprich einem klaren Bekenntnis zum Spitzensport, nicht mehr berücksichtigt werden. Marcel Ackermann und Andrea Rossi haben beide ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt.

 

Irene Beyeler, Marcel Ackermann und Andrea Rossi treten zurück

Denselben Schritt vollzog just Irene Beyeler. Die Schwarzenburgerin war viele Jahre lang eine der tragenden Säulen des Olympischen Gewehrteams der Frauen und ist als dutzend-fache Schweizermeisterin eine der besten heimischen Gewehrschützinnen. Auch auf internationalem Parkett setzte sie Meilensteine: Ein Höhepunkt ihrer Karriere war 2007 der 5. Rang an der EM in Granada im Dreistellungsmatch Gewehr 50m der Damen. Mit dieser Leistung holte sich Beyeler den Quotenplatz und vertrat die Schweiz an den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Hier klassierte sich Beyeler in der Dreistellung auf dem 23. Rang, mit dem Luftgewehr wurde sie Sechzehnte. An der WM in München 2010 hatte sie im Teamwettkampf über 50m liegend Gold gewonnen, im Einzel durfte sie sich über den starken siebten Platz freuen. Drei Jahre später wurde Beyeler am Weltcup – ebenfalls in München – Siebte  im Dreistellungsmatch. Ausserdem verzeichnet Beyeler mehrere Weltmeistertitel mit der Armbrust in ihrem Palmares. Irene Beyeler richtet nun ihr Hauptaugenmerk auf die berufliche Karriere. «Wir verstehen und respektieren diesen Entscheid», sagt Daniel Burger. «Für ihren jahrelangen und vorbildlichen Einsatz für den Schweizer Schiesssport sind wir Irene Beyeler sehr dankbar.»

Dies gelte auch für Marcel Ackermann. Seit vielen Jahren war er fester Bestandteil des Schweizer 300m-Nationalteams und blickt ebenfalls auf eine lange Karriere zurück. Ackermann hat viel erreicht. So war er vierfacher Schweizermeister mit dem Gewehr 300m liegend, Vize-Schweizermeister in der Dreistellung 300m sowie mit dem Gewehr 50m liegend. Auf internationalem Parkett gewann Ackermann den Europacup-Final 2011 mit dem Gewehr 300m liegend in Winterthur und fuhr in derselben Disziplin zwei Siege am Europacup in Finnland in den Jahren 2014 und 2015 ein. Ein Höhepunkt für den «Liegendspezialisten» Ackermann war der Gewinn der Team-Bronzemedaille in der Dreistellung 3x40 300m an der EM 2007 in Granada. Nur eine WM-Medaille blieb ihm lange versagt: Diese Lücke im Palmares hat Ackermann kurz vor Ende seiner Karriere geschlossen: Mit dem Team wurde Ackermann in Changwon Vize-Weltmeister Gewehr 300m liegend. «Wir würden es sehr begrüssen, wenn Marcel Ackermann sein Engagement für den Schiesssport als Betreuer im 300m-Bereich fortsetzen würde», sagt Daniel Burger. Entsprechende Gespräche seien bereits im Gange.

Mit Andrea Rossi tritt ein weiterer verdienter Gewehrschütze vom Spitzensport zurück. Allein 2017 holte er sich unter anderem an den Schweizermeisterschaften zweimal Bronze mit dem Gewehr 300m 3x40 und mit dem Standardgewehr 3x20 und wurde zudem Fünfter liegend. Höhepunkte auf internationalem Parkett setzte Rossi 2017 mit dem Gewinn der Team-Goldmedaille an der EM in Baku mit dem Standardgewehr 300m 3x20 sowie der Team-Silbermedaille im Dreistellungsmatch. Ausserdem sicherte sich der Tessiner am Europacup-Final Gewehr 300m 2017 im italienischen Tolmezzo die Bronzemedaille mit dem Standardgewehr 3x20. Für Rossi haben nun seine Berufsplanung und die Familie Priorität. Er wird dem Schiesssport auf Vereinsebene weiterhin treu bleiben.

 

 

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