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Final Ostschweizer Mannschaftsmeisterschaft (OMM)

Podest Gewehrfinal B (v.l.): Neumünster,<br>Saragans, Heiden
Podest Gewehrfinal B (v.l.): Neumünster,
Saragans, Heiden

12.11.2018 - Beim 20jährigen Jubiläum des OMM-Finals wurde es wegen Nebels erstmals kritisch mit der Durchführung der ersten Wettkämpfe. Die OMM-Kommission, der drei der neun derzeitigen Mitglieder schon seit 20 Jahren angehören, hat die Probleme aber souverän gelöst. Spannende Wettkämpfe wurden auch diesmal geboten.

Vor zwanzig Jahren haben sich ein paar Schützen rund um Werner Kuratle, damals Präsident des Appenzell Innerrhoder Kantonalschützenverbandes, Gedanken dazu gemacht, einen Mannschaftswettkampf für die Ostschweizer Schützen zu kreieren. «Das Reglement dazu wurde just an Heiligabend 1998 unterzeichnet» schmunzelte Josef Dürr, Präsident der OMMK, am Samstag beim Jubiläumsanlass. Der erste Wettkampf sei dann am 6. November 1999 in Frauenfeld durchgeführt worden. Der «Mann der ersten Stunde», Werner Kuratle wurde mit einem Glas Honig für seinen damaligen Einsatz belohnt. Seit zwanzig Jahren ist Sepp Rusch in dieser Kommission tätig. Bei ihm laufen sämtliche Fäden zusammen. Unter anderem nimmt er alle Anmeldungen und Resultate entgegen und wird deshalb von seinen Kollegen liebevoll mit «Mister OMM» betitelt. Werner Bösch steht seit Beginn als umsichtiger und korrekter Kassier zur Verfügung und Max Hartmann hat sich in all den Jahren um den Ablauf des Final-Wettkampfes Gewehr und um die Pflege der Homepage gekümmert. Für ihren jahrelangen Einsatz wurden die drei von Josef Dürr mit einem guten Tropfen Wein belohnt. Das zwanzigste Mal stand an diesem Tag auch Daniel Hollenstein im Einsatz. Er hat in all den Jahren unentgeltlich die Waffenkontrolle am Finaltag durchgeführt. Auch bei ihm hat man sich an diesem Abend mit einem Geschenk bedankt.


Das Notfallszenario hat sich bewährt

Der Nebel wurde am vergangenen Samstag auf der regionalen Schiessanlage Hädler in Altstätten beinahe zum Spielverderber. Er drohte die B- und C-Finals der Ostschweizer Mannschaftsmeisterschaft zu gefährden. Die OMM-Kommission hält aber schon seit Jahren ein Konzept bereit, um auf einen solchen Fall reagieren zu können. Und dieses kam just an der 20. Durchführung erstmals zum Einsatz. Genau auf den Beginn des Finaltages hatte sich der anfängliche Hochnebel soweit gesenkt, dass weder die Scheiben und schon gar nicht die Scheibennummern richtig erkennbar gewesen wären. Der Wettkampfstart musste Viertelstunde um Viertelstunde immer wieder verschoben werden. Das Notfallszenario sieht vor, dass der spätestmögliche Zeitpunkt um 9.45 Uhr ist. Und nur gerade 10 Minuten bevor die B- und C-Wettkämpfe hätten abgesagt werden müssen, konnten die ersten Schützen mit dem Wettbewerb beginnen. Würden aber die Bedingungen reichen, um allen acht Gruppenmitgliedern die gleichen Chancen zu bieten? Ja, das taten sie. Am Beispiel von Peter Ilbig aus Fischingen wurde klar, dass die eigene Einstellung grossen Einfluss auf das Resultat hat. Dem Thurgauer machte es offensichtlich nichts aus, dass der Wettkampfstart mehrfach verschoben worden ist. In der Zwischenzeit hat er die Zeit mit seinen Mannschaftskollegen und einem Spiel Jasskarten vertrieben. «Diese Situation liegt mir wesentlich besser, als wenn ich an einen Wettkampf stressen muss. Zudem habe ich gedacht, wenn ich als erster der Gruppe schiesse und das Resultat nicht optimal ist, kann ich dem Nebel die Schuld zuschieben», lacht Peter Ilbig nach erfolgtem Wettkampf. Mit 99 Punkten konnte er das beste Einzel-Resultat des Vormittags erzielen und damit beweisen, dass es trotz Turbulenzen möglich ist, ganz vorne mitzumischen. Das Programm hatte wegen der geringeren Wettkampfzeit auf zehn zählende Treffer gekürzt werden müssen. Dafür konnte das Absenden schliesslich fast pünktlich durchgeführt werden.


Ein Punkt gibt den Ausschlag

Den B-Final konnte die Mannschaft aus Sargans, die übrigens dank vier guten Vorrunden in der kommenden Saison erstmals in der A-Liga startet, mit 760 Punkten gewinnen. Im zweiten Rang klassierten sich die Standschützen Neumünster mit 754 Punkten. Sie kehren nach zwei Jahren in die oberste Liga zurück. Drei Punkte weniger bedeuteten für die Feldschützen Heiden Rang drei. Der Sportschützenverein Salen Niederhasli (749) und Societad da Tir Castrisch (739) belegten die weiteren Ränge. Die Ustermer Schützen hatten sich wegen ihres gleichzeitig stattfindenden Ustertagschiessens für das Finale entschuldigen müssen. Das Podest im C-Final war dagegen fest in Zürcher Hand. Der SV Embrach-Lufingen gewann mit 750 Punkten vor dem SV Regensberg (748) und der SG Betzholz Hinwil (746). Nur gerade zwei weitere Punkte fehlten der SG Fischingen für das Podest. Die Militärschützen Bülach lagen mit 743 und die Gachnang Tegelbach Schützen mit 742 auch nur knapp dahinter. Der SV Eggerstanden konnte sich 738 Punkte und der SV Sennwald 723 Punkte notieren lassen. Alles in allem also sehr spannende Wettkämpfe. Die Absteiger dieses Jahres sind übrigens der SV Eggerstanden und die SG Betzholz Hinwil. Ein einziger Punkt zu wenig gab den Ausschlag, dass die Appenzeller nach nur einem Jahr die A-Liga wieder verlassen müssen.

Podest Gewehrfinal C (v.l.): Regensberg, Embrach Lufingen,
Betzholz Hinwil


Perfekte Organisation vor Ort

Nur gerade 10 Punkte Differenz gab es im B-Final der Pistolenschützen zwischen der Siegermannschaft und der drittplatzierten Gruppe. Hier durften sich die Gastgeber, also die Sport- und Pistolenschützen Altstätten, mit 910 Punkten feiern lassen. Die Mitglieder des Pistolenclups St. Antönien wurden mit sechs Punkten weniger Zweite und die Pistolenschützen aus Andelfingen mit 900 Punkten Dritte. Illnau-Effretikon (891 Punkte) und Tägerwilen (859) belegten die nächsten Ränge. Bei den Pistolenschützen Sargans reiste ein Mannschaftsmitglied gar nicht an, deshalb musste der letzte Rang in Kauf genommen werden. Bei den Pistolenschützen sind die Sportschützen St.Fiden-St. Gallen und die PS aus Sargans die «Absteiger». Wie hart der Kampf jeweils ist, wird bei den Sargansern deutlich, denn sie haben in den vergangenen neun Jahren immer die Medaillenränge erzielt. Glückliche Aufsteiger sind dagegen die Pistolenschützen aus Altstätten sowie jene aus Andelfingen, die erst vor einem Jahr abgestiegen waren.

Wie bereits erwähnt hat sich der Nebel fast als Spielverderber entpuppt. Die Organisation des Finaltages hat sich dank des Engagements von Willi Kobler und Hansruedi Götti aber als tadellos erwiesen. Die beiden haben zusammen mit ihren Kameraden alles gegeben, dass den Finalisten faire Bedingungen geboten werden konnten. In der Festwirtschaft liess man sich ebenfalls keine Sekunde aus der Ruhe bringen, selbst als vormittags die Schützenstube wegen der Startverzögerung aus allen Nähten zu platzen drohte. Herzlichen Dank für den grossen Einsatz.


Gonten und Uster heissen die Sieger

Am Nachmittag ging es dann im A-Final und beim Nachwuchs um den jeweiligen Sieg. Jeder gab sein Bestes, um seiner Mannschaft zu Titelehren zu verhelfen. Einmal mehr ist dem Infanterie Schützenverein Gonten gelungen, mit 1536 Punkten seine Gegner aus Höri um drei Punkte auf den zweiten Rang zu verweisen. Ein weiterer Punkt weniger gab den Ausschlag, dass sich die Standschützen Winterthur mit der Bronzemedaille begnügen mussten. Die SG Tell Gams klassierte sich als vierte im Jubiläums-Final mit 1519 Punkten, die SG Haldenstein konnte sich 1512 und die SG Clanx 1510 Punkte notieren lassen. Nur gerade 26 Punkte trennten also die ersten von den letzten. Die Appenzeller haben an diesem Tag übrigens ihre neunte «Goldene» abgeholt.

27 Punkte Unterschied zu den zweitrangierten konnten hingegen die Sieger der Pistolen-Mannschaftsmeisterschaft nämlich die Pistolenschützen Uster erkämpfen. Zweite wurde mit 923 Punkten die Mannschaft aus Niederwenigen. Weitere 12 Punkte dahinter klassierten sich die Pistolenschützen des SV St. Margrethen. Wegen vier Punkten verpasste Weinfelden das Podest. Beim Nachwuchs Gewehr konnten sich die Schützlinge von Armin Schilling als Sieger feiern lassen. Die fünf Mitglieder der SG Balterswil-Ifwil standen dank 918 Punkten zuoberst auf dem Podest. Mit der SG Mauren-Berg (897) standen weitere Thurgauer auf dem Podest. Die fünf Nachwuchsathleten aus Heiden ergatterten dank 884 Punkten die bronzene Auszeichnung. Der MSV Oetwil am See (880), die Stadtschützen Wil (878) und die MS Bülach (847) belegten die weiteren Ränge. In dieser Kategorie sind es rund 20 Mannschaften, die sich während des Jahres am Wettkampf beteiligen. Beim Nachwuchs Pistole sind es dagegen nur noch vier und von denen musste sich eine wegen eines Krankheitsfalles gar für die Finalteilnahme entschuldigen. Ganz klar an der Spitze liegen hier seit Jahren souverän die Schützlinge von Markus Angehrn. Die Sportschützen St.Fiden-St.Gallen haben auch diesmal mit 858 Punkten gewonnen. Die erste Gruppe aus Frauenfeld erzielte 803 Punkte, die zweite 640 Punkte. Für diese Teilnehmer wäre es schade, wenn künftig nicht mehr Mannschaften zum Mitmachen motiviert werden können und der Final gestrichen werden müsste. Vor allem auch deshalb, weil dies ein sehr günstiger Wettkampf für den Nachwuchs ist.
 

Podest Gruppensieger Nachwuchs Gewehr (v.l.): SG Mauren-Berg, SG Balterswil-Ifwil, FS Heiden Podest Gruppensieger Nachwuchs Pistole (v.l.): Pistolenschützen Frauenfeld Stadt Gruppe 1, Sportschützen St.Fiden-St.Gallen,  Pistolenschützen Frauenfeld Gruppe 2

 


Beim OMM-Final 2019 werden die Gewehrschützen am 9. November auf dem Breitfeld und die Pistolenschützen in der Weiherweid SG um jeden Punkt kämpfen. Das Absenden wird dann in Waldstatt über die Bühne gehen, denn turnusgemäss ist der Kanton Appenzell Ausserrhoden im kommenden Jahr für die Durchführung zuständig. (Beatrice Bollhalder) 

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